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Wie im letzten Blogeintrag beschrieben ist Herbst/Winter 2017 für uns bereits Geschichte. Ich kehre also in die Gegenwart zurück und packe heute zusammen mit Leonardo gefühlte 10‘000 Kartons mit Frühjahrskleider von ANIA SCHIERHOLT aus.

Es hat über Nacht geschneit und sieht so aus als würde es noch lange regnen. Das mag ich grad gar nicht an dem Tag an dem Ware angeliefert wird. Unser „Firmeneingang“ ist nicht überdacht und es gibt Paletten voll Kartons ins Haus zu tragen. Da es relativ unmöglich ist mit Schirm einen Karton zu tragen, schwitze ich also nicht nur, sondern werde auch noch nass! Obwohl, ich helfe eigentlich nur so zum Schein mit, dümple so ein wenig mit den Kartons hin und her … für das Foto. In Wahrheit trägt Leonardo den ganzen Haufen ins Haus.

Voller Elan beginnen wir mit auspacken, zählen, kontrollieren die Ware und ordnen sie nach Warengruppen damit man die Artikel später razfaz wiederfindet. Nun steht für mich erstmal ein Päusschen an, da mein Mann im Warenbewirtschaftungssystem die Artikel ins Lager einbucht und Lieferscheine druckt. In dieser Warteschlaufe führe ich ein paar Qualitäts-Stichproben durch, obwohl ich praktisch nie fündig werde. Die Qualität von ANIA SCHIERHOLT ist top.

Wenn dann die ersten Lieferscheine ausgedruckt sind können wir mit rüsten beginnen. Die Lieferscheine sind pro Geschäft aufgeteilt und wir sammeln die Artikel danach zusammen. Das Wort rüsten kannte ich ja früher nur von Gurken, Kartoffeln und Karotten. Aber nein… auch Kleider rüstet man : )
Ich finde das Wort immer noch amüsant im Zusammenhang mit Kleidern.

Nach ein paar Stunden, wenn der Berg Kleider nicht kleiner wird, hab ich das Gefühl NIE MEHR im Leben etwas anderes tun zu können und mich übermannt eine unlustige Mattigkeit. Dann könnte ich nur noch so vor mich hindüdeln … pfffff… ooochhh… und grantig werden! Leonardo ist jeweils meine Rettung. Er kommt dann bestens gelaunt und pfeiffend, mit neuen Lieferscheinen die Treppe runtergehüpft – richtig unanständig – und meint: es geht dem Ende zu – wir sind super im Zeitplan – komm den Rest erledigen wir in nullkommanix – du machst das perfekt – Hopp, auf geht’s! Das ist wie früher auf den Wandertouren mit meinen Eltern – da versprach mein Papa auch immer: nur noch diese Kurve, dann sind wir oben – und dann folgten weitere 7 Kurven. Aber es funktioniert immer wieder - also bei mir... Ich arbeite weiter und irgendwann sieht man doch ein Ende nahen.

Wenn die Artikel mit den Lieferscheinen übereinstimmen wird die Ware in Schachteln verpackt, die Rechnungen gedruckt und die Umschläge auf den Karton gepappt …. und fertig. Und nun noch den Abholauftrag für die Post fertigstellen und schon sind die wertvollen Pakete unterwegs zu den einzelnen Geschäften.

Und nun sind wir erledigt! Ein schönes Gefühl von „erledigt-sein“... zufrieden und behaglich. Wir setzen uns dann jeweils ein wenig auf die Treppe und erzählen was uns wo weh tut. Zum Beispiel der Rücken…

Herrlich, dass auch diese Auslieferung wieder so prächtig geklappt hat! Nun kann ich mich Schönem widmen: Ich kucke, was mir so gefallen würde um die groooosssen Lücken in meinem Schrank zu füllen :) Und ihr könnt euch in den Boutiquen mit neuen Lieblingsteilen eindecken – viel Spass dabei…

Und FERTIG für heute …. Bis bald ❤


Mein Arbeitsoutfit:
Hoodie + Weste von ANIA SCHIERHOLT
Sneakers – Candice Cooper

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