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Es ist wieder soweit! Im Radio wird „Last Christmas“ von George Michael gespielt. Jeeehhhh… ich stelle also sofort auf markerschütternde Lautstärke und singe mit. Egal was ihr sagt! Ich mag diesen Song! Punkt!!

Draussen schneits, …. Adventskranz, Samichläuse, Kerzen, singende Engel, Glassterne und eine Schachtel voller Weihnachtskugeln sind aus den Tiefen des Kellers ins Wohnzimmer aufgestiegen. Diese zauberhafte Adventszeit, in der man um vier Uhr nachmittags Lust auf eine Tasse heissen Tee bekommt, Gemüsesuppen zubereitet, Kerzen anzündet, das Geräusch von Schneeschaufeln zu hören ist oder man von Kindergesichtern aus dicken Skianzügen angelacht wird … die finde ich schon besonders!

Einen Monat lang dürfen bei uns auch Musiker die sonst das ganze Jahr über im Dunkeln warten müssen, raus zum Spielen. Patrick Bruel mit „juste avant“ zum Beispiel – ihn mag ich seeehr wenn es draussen neblig und schummrig ist. Oder „Elements for easy living“. Diese Musik bringt mich in die Weihnachtszeit von Bern zurück. Die Menschen schlängeln sich dick eingemummelt unter den Lauben durch, der Duft von Glühwein, Weihnachtsguezli, Zimt und frisch geschälten Mandarinen liegt in der Luft und von überall her klingen Harfen- und Panflöten Klänge.

Die Aufgeregtheit und Vorfreude unserer Nachbarskinder die uns von ihren Vorbereitungen auf Weihnachten erzählen sind ansteckend und mir kommen die eigenen Weihnachtsfeste wieder in den Sinn. Mein Grosi las uns immer, bequem sitzend im hohen Lehnstuhl und nur mit Kerzenlicht beschienen, Weihnachtsgeschichten vor. Ein Grosi wie aus dem Bilderbuch, im geblümten, hochgeschlossenen Kleid, mit weissem „Huppi“, Brille, dicken Strümpfen und „gesunden“ Schuhen.

Wir assen Fondue Chinoise mit frischem Zopf und vielen selbstgemachten Saucen… danach holte meine Mama sechs, sieben, acht von diesen „Retro“ Keksdosen hervor, jede mit einer anderen Sorte selbstgemachter Guezli gefüllt, und arrangierte sie hübsch auf einen Teller bevor sie auf den Tisch kamen. Der Weihnachtsbaum war mit roten Kerzen, Zuckermäusen und bunten Kugeln geschmückt und unter dem Baum waren nichts anderes als kunterbunte Geschenke mit Namensanhänger zu sehen. Im Hintergrund liefen Schallplatten mit Weihnachtsliedern und auf den Fotos hatten wir danach allesamt rote Augen vom Blitzlicht des Fotoapparats.

Ja, und irgendwann hatte mein Papa genug von diesem Schummerlicht – das Deckenlicht musste her! Hahaa… Herrlich war‘s!

Auch ohne durch Kinderaugen zu kucken, ist die Advents- und Weihnachtszeit behaglich und entzückend. Es gibt vieles zu besuchen und bestaunen. Bei uns in Zürich zum Beispiel den grossen Swarovski Weihnachtsbaum im Hauptbahnhof, das Zürcher Wienachtsdorf auf dem Sechsenläuteplatz, der geschmückte Münsterplatz, den Circus Conelli beim Bauschänzli oder das Illuminarium im Landesmuseum…. und dieses Jahr gehört das Bewundern von Fiona‘s Kunstwerk im Viadukt ganz klar dazu! Wer nicht hingehen kann - hier der Link:
Fiona’sWeihnachtsfenster Fiona Knecht, die Designerin unserer Seidenfoulards zeichnete dieses wundervolle Weihnachtsfenster im Bogen N°12. Einfach nur brillant!

Es gibt so viel Schönes zu entdecken, fühlen, riechen – man muss es nur sehen.

Euch allen wünschen Leonardo und ich ein zauberhaftes Weihnachtsfest und ein grossartiges Jahresende!!

Auf ganz bald!

Und FERTIG für heute …. ❤



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